Erdbeben in Peru: Spendenaufrufe und Informationen
 

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Erdbeben in Peru: Deutsche Welthungerhilfe stellt 100.000 Euro bereit

1(17.08.2007). Die Deutsche Welthungerhilfe stellt für die Opfer des schweren Erdbebens in Peru als erste Nothilfemaßnahme 100.000 Euro zur Verfügung. Damit sollen Werkzeuge für die Aufräumarbeiten und die Bergung von Opfern beschafft werden, außerdem Baumaterial für Notunterkünfte sowie Decken und Schlafsäcke. Die Hilfe konzentriert sich zunächst auf die am schwersten getroffene Provinz Pisco, wo nach ersten Schätzungen 70 Prozent der Infrastruktur und 30.000 Häuser zerstört wurden.
 
Mittelfristig wird die Organisation auch beim Wiederaufbau helfen. "Die Menschen sind geschockt und haben große Angst", berichtet Jeannette Weller, Regionalkoordinatorin der Welthungerhilfe in Peru. "Immer wieder kommt es zu Nachbeben. Die Menschen beten, dass es nicht wieder so schlimm wird." Die Hilfe läuft nur schleppend an, da viele Straßen zerstört wurden und sogar eine Luftbrücke eingerichtet werden musste. "Viele strömen vom Land in die Stadt, um Hilfe zu erhalten."
 
Die Unterstützung für die Erdbebenopfer leistet die Welthungerhilfe zusammen mit ihrer peruanischen Partnerorganisation "Soluciones Prácticas". Mit ihr betreibt die Welthungerhilfe seit rund zwei Jahren Katastrophenvorsorgeprogramme. Dabei werden Dorfbewohner, vor allem Lehrer und Schulkinder, über die richtigen Verhaltensweisen im Falle von Katastrophen wie Erdbeben, Erdrutschen oder Wirbelstürmen geschult. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe erarbeiten sie Notfallpläne und bestimmen Schutzräume.
 
Die Welthungerhilfe bittet um Spenden für die Opfer des Erdbebens:
 
Spendenkonto:
 
Deutsche Welthungerhilfe
Sparkasse Bonn, BLZ 380 500 00
Konto: 1115
Stichwort: Erdbeben Peru
online unter: http://www.welthungerhilfe.de
(c) 08/2007
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